Gut zu wissen
 
 
Das EU-Überwachungsprogramm "INDECT":

Am 18. Juni 2012 fand die Diskussionsveranstaltung zum Thema "Schuldenbremse pro und contra" statt. Es ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des DGB Saar, der ver.di Saar und des Attac Saar sowie der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt gewesen.
Als Referenten konnten wir Univ.-Prof. Dr. Ashok Kaul (Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Universität des Saarlandes) und Wolfgang Lerch (Volkswirt und langjähriger Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Umweltpolitik bei der Arbeitskammer des Saarlandes) gewinnen. 

- "Was für eine Krise ist die Euro-Krise?"
- "Diktatur des Finanzmarktes":
Rede von Gregor Gysi im Bundestag am 7.9. 2011 über Haushalt & Finanzkrise:

Der ökonomische Putsch - oder: Was hinter den Finanzkrisen steckt
Gezielte Spekulationsattacken auf ganze Volkswirtschaften, Finanzagenturen, die Regierungen in die Knie zwingen, und ohnmächtige Politiker, die gebetsmühlenartig wiederholen, es gäbe keine Alternative: Europa befindet sich im Wirtschaftskrieg. Wie entstand dieses unumstößlich scheinende System?
Das Experimentierfeld Lateinamerika und die Analysen des Philosophen Michel Foucault machen Dynamik und Reichweite der neoliberalen Umstrukturierungen unserer Gesellschaften deutlich und erhellen die heutigen Finanzkrisen. Zum Vorschein kommt dabei ein Machtergreifungsmodell, das Politik, Gesellschaft und Individuen seit Jahrzehnten formt und konditioniert, ein ökonomischer Putsch. Juristen sprechen von organisierter Kriminalität und von der Mittäterschaft der Politik.
WDR5, Sendung vom 26.08.2012, 11:05 bis 12:00 Uhr: 

- Kurzfilm von Alfonso Cuarón mit dt. Untertiteln über Naomi Kleins "The Shock Doctrine: The Rise of Disaster Capitalism":
>>https://www.youtube.com/watch?v=poQ4rW8fVPs
- "Empört Euch!"
Dokumentation von Tony Gatlif (Frankreich, 2012) mit Stéphane Hessel

- Noam Chomsky, Interview vom 04. April 2003:
'WDR Nachgefragt - Wie uns die Oberschicht manipuliert":
- Noam Chomsky, "Neoliberalismus und globale Weltordnung", Dinge der Zeit, August 1997:
- Noam Chomsky, "Grundlegendes über das Phänomen der Globalisierung", Vortrag in Zürich, Januar 2001:

SR2, Sendung vom 8.12.1996, Hans Peter Martin, "Die Globalisierungsfalle. Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand".
Werden die Standards in Umweltschutz, sozialer Sicherheit ausgehebelt, die Löhne gedrückt?
Was bleibt von unserer Volksvertretung?

SR2, Sendung vom 31.08.2011, Christian Felber, "50 Vorschläge für eine gerechtere Welt".
Wie kann die Wirtschaft dem Gemeinwohl dienen? Finanz-Transaktionssteuer, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz.
Brauchen wir ein neues Finanzsystem? 

Ein Gespräch von 2011 mit Christian Felber: "Die Gemeinwohlökonomie - Zwischen Kommunismus und Kapitalismus":

SR2, Sendung vom 13.07.2011, Albrecht Mueller, "Machtwahn. Wie eine mittelmaessige Fuehrungselite uns zugrunde richtet".
Ist unsere Führungsschicht ideologisch verblendet? Versteht sie volkswirtschaftliche Zusammenhänge nicht mehr?
Was bleibt von unserer Demokratie? 

SR2, Sendung vom 13.08.2012, Werner Ruegemer, "Ratingagenturen. Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart".
Wer steckt hinter den Agenturen, welche Politik verfolgen sie? Sind sie wirklich gegen Staatsverschuldung?
Bekämpfen sie den Euro und Europa im Interesse ihrer US-Eigentümer? 

"Revolution - Befreiung zum Recht":
Vortrag von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
auf dem Wissens-Forum der Wissensmanufaktur über Recht, Politik und Wirtschaft in der Republik.

“Vom exponentiellen Wahnsinn des Geldsystems – Tiefere Ursachen von Weltfinanzkrisen”
Vortrag von Bernd Senf in der Universität Linz am 18.03.2011, veranstaltet von Attac Linz:
Teil 1:  
>>http://www.dorftv.at/videos/open-space/3076
Teil 2: 
>>http://www.dorftv.at/videos/open-space/3139


Neue Vortragsreihe von Bernd Senf:
“GELD REGIERT DIE WELT – Die Entschleierung der Geldherrschaft”:
Geld regiert die Welt – Trailer der Vortragsreihe von Bernd Senf (Video 0/7):
Video (1/7): Die Blindheit der Ökonomie gegenüber dem Geld:
Video (2/7): Die Destruktivität des Zinssystems und mögliche Alternativen:
Video (3/7): Bankgeheimnis Geldschöpfung – Monetative als Lösung?:
Video (4/7): Der Tanz um den Gewinn: Raubbau an Mensch und Natur:
Video (5/7): Börsenfieber und kollektiver Wahn - Zur Dynamik entfesselter Finanzmärkte und ihrer Zähmung:
Video (6/7): “Euro-Krise, Dollar-Krise und Weltfinanzkrise – Bankrott der herrschenden Geldordnung und Eliten”:
Video (7/7): Krisen als Chancen für grundlegenden Wandel: Wirtschaften und Leben im Einklang mit Mensch und Natur:


"We balance the Earth", Philipp Deere,
Häuptling und Medizinmann hielt an der WU in Wien einen illustrierten Vortrag im Nov.1982 über die Hopi-Prophezeihungen.
(Vieles ist davon bis 2012 eingetroffen): >>https://www.youtube.com/watch?v=X_z3gVRhUAY&feature=plcp

"Visionen der Urvölker Amerikas": ("Der weiße Weg")
Mutter Erde kann nicht länger warten. Sie braucht jetzt die Liebe und den Frieden der Menschen untereinander.
Die Menschheit wird schon bald in Lebensumstände geführt, in der sie umdenken und sich verändern muss wie der Adler... 

"Zeit für Veränderung":
Dokumentarfilm von Daniel Pinchbeck
über die Geburt eines neuen Denkens und einer globalen nachhaltigen Kultur, die archaische Weisheit mit moderner Wissenschaft vereint.

"Occupy Me!"
Ein Dokumentarfilm über die Occupy-Bewegung in Deutschland von Ilona Koglin und Marek Rohde, der aufklärt, Mut macht und zu Herzen geht.

"Sozialismus im 21. Jahrhundert": Heinz Dieterich im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt:

 Ronald Blaschke:
"In welcher Beziehung steht das bedingungslose Grundeinkommen zur Postwachstumsökonomie?":

"Fortschritt" kann töten!

 

Aufgezwungener „Fortschritt“ bedeutet für indigene Völker selten Glück und ein längeres Leben.
Die Konsequenzen sind stattdessen meist katastrophal.

"Home":
Dokumentarfilm von Yann Arthus-Bertrand, der in eindrucksvollen Bildern zeigt
wie die hemmungslose Ausbeutung aller Ressourcen seit den letzten hundert Jahren das ökologische Gleichgewicht unseres wunderbaren Heimatplaneten zerstört.

- Jean Ziegler im Tagesschau.de-Interview:
"Wir lassen sie verhungern - Die Massenvernichtung in der Dritten Welt"(>>pdf)
 
- Jean Ziegler "Aufstand des Gewissens":
 
-Jean Ziegler, "Ich glaube es wird einen Umsturz geben":

 - Vandana Shiva: "Widerstand leisten!":
Arte - "Was Tun?" - 3/5:

Dokumentarfilme rund um die Themen: Euro, Finanzsystem, Finanzkrise, Geldsystem:
 
 >>“Der große Euro-Schwindel. Wenn jeder jeden täuscht”
Eine Dokumentation von Michael Wech
Erstausstrahlung im Juli 2012, Dauer: 43:58 min.
 
>>“Der Euro. Im Fadenkreuz der Finanzhaie” (F, 2010),
Regie: Jean-Michel Meurice/Jean Quatremer, Dauer: 59:01 min.
 
>>“Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte”(GB, 2011),
Regie: Adrian Pennick, Dauer: 180:00 min. (in vier Teilen)
 
 >>“Let’s make Money” (A, 2008),
Regie: Erwin Wagenhofer, Dauer: 110:00 min.
 
>>“Warum überall Geld fehlt. Gib mir die Welt plus 5 Prozent” (D, 2008),
Die Geschichte vom Goldschmied Fabian
Regie: Christoph Lehmann, Dauer: 49:09 min.
>>“Der Geist des Geldes”(D, 2007),
Regie: Yorick Nies, Dauer: 88 min.
 
- "Banken, Banker, Bankster" (F, 2012)
In ihrem zweiteiligen Dokumentarfilm schildern Jean-Michel Meurice und Fabrizio Calvi die dramatische Entwicklung der "neoliberalen Revolution" in den letzten Jahrzehnten.
Teil 1: "Der große Reibach"
Teil 2: "Der Tanz der Geier"

- John Perkins: "Im Dienst der Wirtschaftsmafia - Ein Geheimagent packt aus", Original-Titel: "Apology of an Economic Hit Man"
Ein packender Insider-Dokumentarfilm über den Ausbau des US-Imperiums auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein "Economic Hit Man", ein Wirtschaftskiller. Seine Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in eine Abhängigkeit von den USA brachten. Zwölf Jahre lang hatte Perkins seine Seele an den Geheimdienst verkauft ... bis er ausstieg und den Mut hatte, den Skandal aufzudecken, sich öffentlich für seine kriminellen Akte im Staatsauftrag zu entschuldigen und Aufklärungsarbeit zu leisten.

- John Pilger: "The war on Democracy"2007 (Original mit Untertiteln):
exzellenter Dokumentarfilm über die imperialistische Politik der USA im Süden des amerikanischen Kontinents seit den 50er Jahren und die gegenwärtigen Versuche der Länder Lateinamerikas, sich von diesem Joch zu befreien 

"Deadly Dust - Todesstaub: Uran-Munition und die Folgen":
Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo.
Diese „Wunderwaffe" der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.

"We feed the world":
Mit "We feed the world" hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. WE FEED THE WORLD -- ESSEN GLOBAL ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse -- ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

"Monsanto - Mit Gift und Genen":
Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns "Monsanto Chemical Works", dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt "Monsanto" auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid "Agent Orange" her. Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam, das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Kühen sowie die in der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter dem Namen Clophen bekannt ist und seit Beginn der 80er Jahre als hochgiftig eingestuft wird. Heute ist "Monsanto" weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute derzeit angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind "Monsanto"-Patente.
Die mit dem angesehenen Journalistenpreis "Albert Londres" ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab.

 "Hunger und Wut. Warum die Welternährungskrise kein Zufall ist"
Kein Klimawandel, keine Naturkatastrophe ist schuld an dem weltweiten Hunger. Sondern der Biospritanteil und die Spekulationen mit Lebensmittel. Biosprit tötet Menschen. Vor allem Kinder.

"Mit Vollgas in die Hungerkrise":
Der Anstieg der Rohstoffpreise, die Verknappung landwirtschaftlicher Nutzflächen, der Einsatz pflanzlicher Grundstoffe zur Herstellung von Biotreibstoff, und auch die Umstellug der Ernährungsgewohnheiten aufstrebender Volkswirtschaften wie Indien und China haben die Welt in eine tiefe Nahrungsmittelkrise gestürzt, die offenbar außer Kontrolle zu geraten droht.

"Schokolade, Shampoo, Sonnencreme - Wie Alltagsprodukte den Regenwald zerstören":
Zdf Zoom, Dokumentation über die verheerenden ökologischen u. sozialen Folgen von Palmölplantagen:

"The True Costs Of Growing Soy in Southern America" (Deutsche Untertitel):
Ein Band der Zerstörung zieht sich von europäischen Massentierhaltungen bis in die Wälder Südamerikas. Dort vernichten riesige Sojaplantagen, die für die Fütterung europäischer Hühner, Kühe und Schweine benötigt werden, die einheimische Fauna und Flora und tragen so zum Klimawandel bei.
Um immer mehr Platz für den Soja-Anbau zu schaffen, werden tausende Menschen von ihrem Land verjagt. Indigene Völker werden vertrieben und riesige Wälder gerodet.
Diese Dokumentation erforscht die Auswirkungen des Soja-Anbaus in Südamerika und zeigt wie die kleinbäuerliche Landwirtschaft immer weiter von den Agrarmultis zurückgedrängt wird.
  >>https://www.youtube.com/watch?v=P-ptUa2ctUk&feature=player_embedded

"Plastic Planet"(Dokumentation):
Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben?
Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Dokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?
Auf der Suche nach Antworten macht sich Boote nach 10jähriger, intensiver Recherche auf eine Reise durch die ganze Welt - von Kalifornien, Heimat der Silikonimplantate auf die Mülldeponien von Indien bis zu Japans verschmutzten Stränden. Er besucht Forscher in den USA und Österreich und Angehörige an Krebs erkrankter Arbeiter aus Plastikfabriken in Italien, und rückt so eine erhebliche, globale Problematik ins Bewußtsein, die nicht nur die Industrie allzu gern verdrängt.

"Food Inc. - Was essen wir wirklich"
Die heutigen Nahrungsmittel, so zeigt der Film, stammen mittlerweile weitestgehend aus der Fließbandproduktion. Arbeiter und Tiere werden missbraucht, die Nahrungsmittel immer gefährlicher – und das verheimlicht man uns mutwillig. Wenige multinationale Konzerne bestimmen das Nahrungssystem. Sie kontrollieren es vom Saatgut bis zum Supermarkt. Es sind Monopolisten, die längst kein Fleisch mehr von glücklichen Kühen oder Hühnern verkaufen, obwohl ihre Werbung das immer noch suggeriert.
Die Lebensmittelindustrie, so deckt der Film auf, setzt zur Mehrung des Profits längst auf hormonbehandeltes Mastvieh, genmanipuliertes Getreide und technologisch entwickelte Lebensmittel. Damit setzt sie die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel. Die Liste der Skandale, die ans Tageslicht kommen, wird immer länger.

"Die Biosprit-Lüge":
Doku über die Umweltzerstörung in Schwellenländern unter dem Deckmantel des Klimaschutzes.

"The Corporation":
Der Dokumentarfilm analysiert das Verhalten von Großunternehmen im Geschäftsleben. Er kommt dabei zu dem Schluss, dass solche Unternehmen in der Regel alle Kriterien für einen Psychopathen erfüllen, wenn Bewertungsmaßstäbe für menschliches Verhalten angelegt würden. Der Film enthält Interviews mit prominenten Kapitalismuskritikern wie Naom Chomsky, Michael Morre, Vandana Shiva, und Howard Zinn einerseits, andererseits aber auch Meinungen von bekannten Managern und Befürwortern der "freien Marktwirtschaft".

"Water Makes Money - Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen":
Eine deutsch-französische Koproduktion von Leslie Franke und Herdolor Lorenz in Zusammenarbeit mit Jean Luc Touly, Marc Laimé, Christiane Hansen, Länge: 90Min.
Als unverzichtbares Grundnahrungsmittel war Wasser immer ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Auch heute noch ist die Wasserversorgung weltweit zu mehr als 80% in öffentlicher Hand.
Derzeit jedoch klopfen überall die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür finanziell klammer Kommunen. Allein Veolia ist heute in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent und damit die unbestrittene No. 1 in der Welt der privaten Wasserversorgung. Auch in Deutschland hat Veolia es in kürzester Zeit geschafft, mit der Beteiligung an Wasserwerken von 450 deutschen Kommunen zum größten Versorger des Landes im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Tag für Tag melden die französischen Globalplayer neue Eroberungen. Sie versprechen Effektivität, günstigere Finanzierungsmöglichkeiten und auch Nachhaltigkeit. Nur in der Heimat der Konzerne, in Frankreich, glaubt ihnen kaum noch jemand...

"Zapatistas - Chronik einer Rebellion":
Am 1. Januar 1994 tritt das Freihandelsabkommen NAFTA in Kraft. Mexiko wird damit zum Billiglohnland für die US-amerikanischen Konzerne. Zeitgleich besetzt die EZLN Städte im Süden Mexikos. Sie ist der bewaffnete Teil der indigenen zapatistischen Bewegung, die gegen die neoliberale Ausbeutung kämpft. Im August 2003 wird in Chiapas die Autonomieregierung ausgerufen. Der Film bietet Interviews mit dem maskierten Sprecher der Zapatisten, Subcomandante Marcos, und anderen Mitgliedern der Bewegung. Heute gilt der Aufstand als wichtiger Impuls für die internationale Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung.

"Die Zukunft pflanzen - Bio für 9 Milliarden":
Anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, Senegal, den USA und mehreren europäischen Ländern veranschaulicht der Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin, daß ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt nicht nur möglich, sondern auch ertragreicher ist als die konventionelle. Der UN-Sondergesandten für Recht auf Ernährung, Olivier de Schutter, führt in die Dokumentation ein: "Zu den größten Hindernissen beim Umgang zu einer biologischen Landwirtschaft zählt das enorme wirtschaftliche Interesse an der Aufrechterhaltung des derzeitigen Systems. Den Unternehmen der Chemieindustrie ist nicht daran gelegen, dass die Landwirte lernen, wie sie ohne ihre Produkte auskommen." In der Lebensmittelkette muss den Bauern wieder eine Schlüsselrolle zukommen. Ohne die Mikrobiologie im Boden und in den ganzen Kreisläufen, die wir haben, wird es uns einfach nicht möglich sein, in Zukunft effizient und vor allem nachhaltig zu wirtschaften.

"END:CIV - Resist or Die": (dt. Untertitel)
Eindrucksvoller Domkumentarfilm von Franklin Lopez über die Frage, wie unsere wachstums- und konsumbesessene urbane industrielle Zivilisation daran gehindert werden kann, die gesamte Biosphäre unseres wunderbaren Heimatplaneten zu zerstören.

Die Agenda und die Funktionsmechanismen der totalitären "New World Order":
63minütiger Filmausschnitt aus dem Dokumentarfilm "Thrive": >>https://www.youtube.com/watch?v=PD-BCQSnhUI

"Kriegsversprechen # 2":
Anfang der 90er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, machte man sich in Washington Gedanken darüber, wie man die gewonnene Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert sichern könnte. In Denkfabriken entwarf man verschiedene geostrategische Szenarien, um die weltweite Kontrolle über die Rohstoffversorgung zu erlangen. Der neue NuoViso Film "Kriegsversprechen II" wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest.

"Endstation Fortschritt?":
Bedeutet Fortschritt zwangsläufig Verbesserung? Kann der menschliche Verstand die schnellen technologischen Veränderungen der letzten Jahrhunderte überhaupt erfassen? Ist weiteres kontinuierliches Wachstum anzustreben? Oder lauten die Schlagworte für die nächsten Jahrzehnte nicht eher sparen, reduzieren, den Konsum einschränken? Dazu äußern sich in dem Dokumentarfilm von Mathieu Roy und Harold Crooks Wissenschaftler, Philosophen, politische Aktivisten, ehemalige Finanzmanager und international anerkannte Forscher.
Die Autoren berufen sich auf den Bestseller des kanadischen Wissenschaftspublizisten Ronald Wright "Eine kurze Geschichte des Fortschritts". Wrights zentrale These lautet, die Zivilisationen seien eine nach der anderen in die "Fallen des Fortschritts" getappt und dabei vernichtet worden. Unter "Fallen" versteht er den unwiderstehlichen Sog neuer Technologien, die zwar unmittelbare Bedürfnisse befriedigen, aber längerfristig die Zukunft belasten.

"The Brussels Business - Wer steuert die Europäische Union?":
In Brüssel sind etwa 2.500 Lobbying-Organisationen ansässig, für die rund 15.000 Lobbyisten tätig sind.
Eine informative und brisante Doku von F. Moser und M. Lietaert über die dichten Verflechtungen zwischen Wirtschaftslobbys und EU-Institutionen in den Grauzonen der EU-Demokratie
.

 "The Economics of Happiness"  (englische OV):
Wirtschaftliche Globalisierung hat zu massiver Expansion und Machterweiterung von Großunternehmen und Banken geführt, wodurch die Probleme verschärft wurden, mit denen wir heute konfrontiert sind. „Die Ökonomie des Glücks" identifiziert die Ursachen der aktuellen Krisen von der globalen Erwärmung über das Finanzchaos bis hin zu steigender Arbeitslosigkeit und Depression und bietet darüber hinaus Lösungen für diese schweren Krisen. In einer beeindruckend deutlichen Art und Weise gelingt es der Dokumentation, die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zusammenhänge verständlich und nachvollziehbar darzustellen.Der Film zeigt, dass unsere Probleme systembedingt sind. Dennoch zeigen unzählige Initiativen einen Weg zu demokratischeren, menschlicheren, ökologischen und lokalen Ökonomien – zur „Ökonomie des Glücks".

"Memoria del saqueo / Chronik einer Plünderung": ARG 2004, 118 Min., spanischsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln.
Die Dokumentatition von Regisseur Fernando Solanas zeigt die katastrophalen sozialen Folgen der neoliberalen Umgestaltung Argentiniens, die im Dezember 2001 zur Zahlungsunfähigkeit des Landes führte. Solanas über die Motivation zu seinem Film: "Wie ist’s gekommen, dass Argentinien, diese Kornkammer der Welt, Hunger leiden muss? Wie konnte es geschehen, dass sich eine kleine Gruppe skrupelloser Politiker unermesslich bereichern konnte, während das Volk auf der Strecke blieb? In Argentinien tobt eine neue Form von Krieg gegen das Volk, wo statt mit Waffen mit wirtschaftlichen Mitteln gekämpft wird. Jedes Jahr sterben 35.000 Menschen an Unterernährung – mehr als während der acht Jahre Militärdiktatur."
Ein Film, der weit über das konkrete Beispiel Argentiniens hinaus beispielhaft für die zerstörerischen Kräfte einer korrupten, neoliberalen Weltwirtschaft ist.

"Armutszeugnis - Die Geschichte des Elends in der Welt":
“Zu jeder Zeit gab es Verwaltungen und Systeme, die sich auf dem Leid anderer Menschen gründeten. Das war schon immer so, und das ist auch heute noch so.” Doch manches spricht dafür, dass die Armut nicht von vornherein ein Bestandteil aller Zivilisationen war. Warum also trat sie dann letztlich doch immer wieder zutage?
Die Dokumentation “Armutszeugnis” von Ben Lewis führt den Zuschauer auf eine Reise durch die Geschichte der Armut, von der Jungsteinzeit bis heute. Wie in einem Traum erlebt man die wechselnden Gesichter der Armut in verschiedenen Epochen. Was lässt sich nach dem Aufwachen über die Armut von heute sagen? Zweifellos gibt es immer noch sehr arme Menschen, doch die moderne Armut hat vor allem mit Ungleichheit zu tun.

"Staatsgeheimnis Bankenrettung":
Der größte Raubzug der Geschichte. 50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien - ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen auf Kosten der Steuerzahler zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten? Der Wirtschaftsjournalist Harald Schumann sucht nach Antworten.
>>https://www.youtube.com/watch?v=HrptpTTs3oM

Die Akte Aluminium“: (Österreich, 2013, 89mn)

Aluminium ist ein faszinierendes Metall: Es ist leicht, einfach zu verarbeiten und rostet nicht. Vor etwas mehr als hundert Jahren wurde es auf Weltausstellungen präsentiert und war teurer als Gold. Heute ist der billige und stabile Werkstoff allgegenwärtig. Als Verpackungsmaterial für Getränke und Milchprodukte, zur Verkleidung von Fassaden und als Rohstoff für Zement und Keramik findet das Leichtmetall unzählige Anwendungen.
Doch Aluminium wird nicht nur als Werkstoff eingesetzt. Aufgrund seiner vielfältigen chemischen Eigenschaften ist es Bestandteil von Kosmetikprodukten, Nahrungsmitteln und Medikamenten. In Deodorants reagieren die Alu-Verbindungen mit der Haut, sodass kein Schweiß mehr austreten kann. In Lebensmitteln erhöhen sie die Rieselfreudigkeit und werden als Farbstoff eingesetzt. Ohne Alu-Zusätze würden die meisten Impfungen schlechter oder gar nicht wirken. Und bei der Reinigung von Trinkwasser reagieren die Alu-Ionen mit den Schmutzpartikeln, sodass diese im Filter hängen bleiben. Aluminium-Verbindungen werden sorglos in den sensibelsten Lebensbereichen eingesetzt.
Aber ist dieses Metall so harmlos, wie es von den Herstellern behauptet wird? Wissenschaftler sind besorgt und finden immer mehr Belege für einen möglichen Zusammenhang zwischen Aluminium und dem Auftreten zahlreicher Krankheiten, von Alzheimer bis Brustkrebs, von Allergien bis zu Autoimmunkrankheiten. Dazu kommt der Umweltaspekt: Für die Herstellung von Aluminium werden große Mengen Rohstoffe und Energie benötigt. Obendrein kann die Produktion - wie bei der Rotschlamm-Katastrophe 2010 in Ungarn - zu Umweltkatastrophen großen Ausmaßes führen.

"Siebter Himmel im Himalaya - Die Glücksformel von Buthan":
Bhutan, das kleine Königreich im Himalaja, strebt nicht zügellos nach Fortschritt, sondern seine Bewohner leben im Einklang mit Tradition und Natur, selbst unter Verzicht auf den einen und anderen Standard der Moderne. Diese Losung hat der Vater des neuen Königs von Bhutan ausgegeben und das Staatsziel "Bruttonationalglück" festgeschrieben.

"Die Schattenmacht - Das zweifelhafte System der Rating-Agenturen":
„Sie gehören zu den mächtigsten Organisationen der Erde, entscheiden, wer auf dieser Welt Geld bekommt und wer nicht und zu welchem Preis. Das ist eine Macht, die hat keine Armee der Welt.“ So schätzt der Börsen- und Finanzexperte Dirk Müller Rating - Agenturen ein. Für den als neoliberal geltenden Chef des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, sind die drei großen Rating - Agenturen „Standard&Poor’s“ (S&P), „Moody’s“ und „Fitch“ gefährliche Brandbeschleuniger der Finanzwelt.

"Dritte Welt im Ausverkauf":
Mit der weltweiten Wirtschaftskrise verschärft sich die ungleiche Nahrungsmittelverteilung auf der Welt. Arme Länder Afrikas oder Asiens verkaufen ihre landwirtschaftlichen Flächen an Investoren. Der Dokumentarfilm zeigt, dass daher der Hunger wächst und sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet.

"Die Strategie der Strohhalme": (dt. Untertitel)
Die Region Delhi ist in den letzten 20 Jahren zu einem der größten Industriezentren der Welt aufgestiegen. Die nötige Arbeitskraft kommt aus den ärmeren Regionen Indiens, wo der ländlichen Bevölkerung das Überleben immer schwerer gemacht wird. So kommt es, dass im Industriegürtel von Delhi vier bis fünf Millionen Industriearbeiterinnen und Industriearbeiter bereit sind, ihre Gesundheit zu ruinieren für Löhne, die kaum das Überleben ihrer Familien sichern. Die Menschen sind dieser Situation fast ohnmächtig ausgeliefert, dennoch suchen sie nach erfolgreichen Formen kollektiven Widerstands.

"Taste the waste" (deutsch):
Das Essen das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen.
Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die Berge verrottender organischer Stoffe, denn das entstehende Methangas wirkt sich auf die Erderwärmung 25 Mal so stark aus wie Kohlendioxid.
TASTE THE WASTE zeigt dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten.

"Gasland":
Überall in den USA wird intensiv nach Schiefergas gesucht. Das Ziel besteht darin, durch die Gasgewinnung unabhängig von Erdölimporten zu werden und somit die Energieautonomie des Kontinents zu gewährleisten. Halliburton, das marktführende Unternehmen für Gasförderung in den USA, hat das Fracking entwickelt. Dank dieser Fördertechnik wollen die USA zum "Saudi-Arabien des Schiefergases" werden. Aber welche Gefahren birgt diese Methode? Als der Filmemacher Josh Fox ein Schreiben erhielt, in dem er aufgefordert wurde, seinen Boden für Bohrungen zu vermieten, beschloss er, durchs Land zu fahren und den wohl gehüteten Geheimnissen, Lügen und Giften auf die Spur zu kommen. Das Ergebnis seiner Untersuchung lautet: Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung. 

"Eupoly - Ein europäischer Alptraum":
Seit 2002 ist der Euro auch in Deutschland das offizielle Zahlungsmittel. Nun – mehr als 10 Jahre danach – versinkt die Eurozone im Chaos. Die Wirtschaft lahmt, ein Staat nach dem anderen rutscht in die Pleite und muss gerettet werden. Besonders im Süden explodiert die Arbeitslosigkeit, die Jugend ist besonders stark betroffen.
Diese Doku wirft einen Blick hinter den Vorhang und versucht zu ergründen, wer die eigentlichen Profiteure sind und waren. Wo wird die Reise hingehen und was werden die Folgen sein? Kann man den Crash noch verhindern und welche Alternativen gibt es?

"Profit statt Patientenwohl":
sehenswerte Doku über die verheerenden Auswirkungen, welche die Folgen der Privatisierung, das hemmungslose Gewinnstreben und der zunehmende Sparzwang, für das Gesundheitswesen haben

 "Verkauft - Kindersklaven in einer globalisierten Welt":
Sie klopfen Pflastersteine, hantieren mit gefährlichen Chemikalien oder schuftenTag und Nacht in fensterlosen Kellerräumen – auch für deutsche Kunden. Kinder sind die billigsten Arbeitskräfte des 21. Jahrhunderts. Von ihren Eltern verkauft oder von Schleppern entführt produzieren sie unter menschenunwürdigen Bedingungen Billigwaren für einen globalisierten Markt. Der Film zeigt Schicksale von Kindersklaven in Indien. Doch die Suche nach den Verantwortlichen führt bis Deutschland und beweist, wie erschreckend eng deutsche Firmen
mit diesen Lebensläufen verknüpft sind.

"Kinder als Arbeitssklaven", sehenswerte Doku von Hubert Dubois, 70 Min.,
Mehr als 100 Millionen Kinder schuften weltweit unter härtesten Bedingungen, gefangen in einem Teufelskreis aus Armut und fehlender Bildung.

"Giftige Geschäfte - Der Elektromüll-Skandal":
Pro Jahr entsorgen Verbraucher in den Industrieländern etwa 50 Millionen Tonnen Elektroschrott, darunter Computer, Fernseher, Handys und Haushaltsgeräte. 75 Prozent davon kommen nie in den offiziellen Recycling-Anlagen an, sondern nehmen krumme Wege, bis hin zu illegalen Müllkippen in der Dritten Welt. Über giftigen globalen Handel, der von Geldgier und Korruption geschürt wird. Der illegale Export von Elektroschrott ist ein Millionengeschäft, das die Umwelt sowie das Leben und die Gesundheit vieler Menschen zerstört.

 "Die Geschichte der französischen Banken -  Eine Tragikomödie":
Trotz einer weltweiten Finanzkrise noch nie dagewesenen Ausmaßes wurden auch Ende 2010 keinerlei wirksame Maßnahmen getroffen, um die Macht der Banken zu beschneiden. Ihre Verluste tragen die Steuerzahler der betroffenen Staaten. Besonders die Franzosen werden kräftig zur Kasse gebeten. Wie konnte es soweit kommen? Die Gründe dafür sind in der Vergangenheit zu suchen: in der wenig bekannten Geschichte der französischen Banken. Die Geschichte der Geldinstitute in Frankreich ist untrennbar mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes verbunden. Wie entstanden die ersten Banken und welche Funktion hatten sie? Warum stehen die Franzosen der Finanzwelt traditionell misstrauisch gegenüber?
Welche Beziehung besteht zwischen Staatsmacht und Geld? Wie erlangte das Finanzwesen seine heutige Bedeutung? Und: Wie könnten die Banken – wenn sie denn wollten - eigentlich dem Gemeinwohl dienen?

"Die Saatgut-Retter":
Der Saatgut-Markt ist hart umkämpft. Fünf Großkonzerne, überwiegend aus der Chemiebranche, dominieren in Europa die Produktion und machen ein Milliardengeschäft. Sie züchten Sorten, die Agrarchemie benötigen und die Landwirte nach jeder Ernte neu hinzukaufen müssen. Denn wer die Saat hat, hat das Sagen. Doch inzwischen gehen Landwirte, Züchter und Wissenschaftler gemeinsam gegen diesen Trend zur Uniformität an und kämpfen um die Reichhaltigkeit unseres Essens, die zu verschwinden droht. Sie rufen nicht nur zum Wandel auf und fordern ein anderes Agrar-und Ernährungssystem, sondern sie retten und vermehren alte Sorten, züchten daraus neue und erneuern das, was zu verschwinden droht: das Saatgut der Bauern.

"Die Bio-Illusion":
Bioprodukte finden reissenden Absatz. Jahr für Jahr steigen die Umsatzzahlen. Aus den einstigen Bio-Idealen einer regionalen ressourcenschonenden Landwirtschaft ist längst eine globale Massenproduktion geworden. Autor Christian Jentzsch hat in mehreren Ländern hinter die Kulissen geschaut: Sein Film zeigt, wie widersprüchlich und fragwürdig moderne Bioprodukte mittlerweile sind.

"Schluss mit schnell":
Immer schneller, immer effizienter, immer rentabler - was haben wir aus der Zeit gemacht? Die globalisierte Beschleunigung hat uns alle fest im Griff. Verantwortlich für diese Geschwindigkeit ist die unkontrollierte Entwicklung der Wissenschaft, der Technik und der Wirtschaft. Wir sind in einem Zustand permanenten Zeitdrucks: Unsere Gesellschaft rast auf die ökologische, wirtschaftliche und soziale Katastrophe zu. Doch überall auf der Welt verweigern sich immer mehr Menschen dem allgegenwärtigen Stress. "Schluss mit schnell" ist eine Ode an das selbstbestimmte Leben.

"Wachstum, was nun?"
Mehr Wachstum! wird in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen gefordert, denn die Immer-mehr-Ideologie gilt als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch immer mehr Experten machen sich für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark. Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter unsere Kontrolle gebracht werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit, ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. „Wachstum, was nun?“ zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.

"Macht ohne Kontrolle - die Troika":
Um ihre Notkredite zu erhalten, mussten sich die Krisenstaaten der Eurozone den Vorgaben Beamter beugen, die keinerlei parlamentarischer Kontrolle unterliegen: der Troika. Rekrutiert aus den Institutionen IWF, EZB und Europäischer Kommission forderten sie Einsparungen in verheerendem Ausmaß. Doch die positiven Auswirkungen der Sparpolitik blieben für die meisten aus. Doku von Harald Schumann, 90 Min..

"Everyday Rebellion":
Gewaltloser Protest bewegt die ganze Welt. Menschen schließen sich in New York, Kairo, Teheran, Damaskus, Madrid, London, Paris und Kiew zu Bewegungen zusammen und tragen in lustvoller und kreativer Art ihre Unzufriedenheit an die Öffentlichkeit.
„Everyday Rebellion“ begleitet Aktivisten des gewaltlosen Widerstands gegen Systeme und Machtstrukturen in ihrem Land und zeigt, dass friedlicher Protest und ziviler Ungehorsam ein zukunftsweisender Weg aus Krisen sind, der Spaß machen kann. Der Dokumentarfilm ist eine Hommage an die Kreativität des gewaltfreien Widerstandes, an die Fantasie, unsere Welt neu zu denken und an den Mut und die Kraft, für diese Vision zu kämpfen.